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Richard Willstätter

Richard Martin Willstätter war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer. An seinem Studienort München wurde er 1902 Professor für Chemie. 1905 wechselte er nach Zürich und 1912 nach Berlin, wo er am neu eingerichteten Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie arbeitete. 1915 erhielt er den Nobelpreis für Chemie.
Geburtsdatum 13.8.1872
Geburtsort Karlsruhe
Sterbedatum 3.8.1942
Sterbeort Muralto, Kanton Tessin
Wikipedia-Link https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Willstätter

Verbindungen

Richard Willstätter - Zuwendungen - Rockefeller Foundation
Nach dem Rücktritt von seinem Lehrstuhl an der Ludwig-Maximilians-Universität München erhielt Willstätter 1928, durch Fritz Haber vermittelt, eine Zuwendung der Rockefeller-Stiftung, mit der er eine Forschungsassistentin und den Kauf von Chemikalien finanzieren konnte, um seine Forschung an Enzymen fortzusetzen.
Richard Willstätter - Direktor des Chemischen Laboratoriums des Staates - Ludwig-Maximilians-Universität München
Am 1. April 1916 trat Willstätter sein neues Amt als Lehrstuhlnachfolger des emeritierten Adolf von Baeyer in München an und wurde Direktor des Chemischen Laboratoriums des Staates in der Arcisstraße 1.

Willstätters Laboratorium (1815/16 erbaut) war ursprünglich das chemische Laboratorium der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Seit 1827 wurde es von der Universität genutzt und hieß offiziell „Chemisches Laboratorium des Staates“. Es blieb aber weiterhin eng mit der Bayerischen Akademie verbunden. Willstätter verwendete in seinen Publikationen ausnahmslos die Bezeichnung „Chemisches Laboratorium der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München“.
Am 4. September 1915 erhielt Willstätter einen Ruf an die Ludwig-Maximilians-Universität München, den er sofort annahm.
Willstätter traf aufgrund des zunehmenden Antisemitismus 1924 den Entschluss von seinem Amt zurückzutreten.Nachdem die Nachfolge geregelt worden war, trat er zum 1. Oktober 1925 als Ordinarius zurück, blieb aber auf Wunsch seiner Kollegen auch nach seinem Rücktritt Mitglied der Fakultät.
Richard Willstätter - Preisträger 1915 - Nobelpreis für Chemie
Am 11. November 1915 wurde Richard Willstätter für seine Untersuchungen von Pflanzenfarbstoffen, vor allem des Chlorophylls und der Anthocyanidine, der Nobelpreis für Chemie verliehen.
Richard Willstätter - Freunde - Fritz Haber
Noch keine Information vorhanden.
Richard Willstätter - promovierte bei - Richard Kuhn
Richard Kuhn wurde 1922 bei Willstätter mit einer Arbeit über die Eigenschaften der Fermente promoviert und 1925 in München habilitiert.
In München wurde Richard Kuhn 1922 mit einer Arbeit „Über Spezifität der Enzyme“ bei Richard Willstätter promoviert. Auch veröffentlichte er 1928 nochmals mit Willstätter, der nach dem Sommersemester 1925 von allen Ämtern zurückgetreten war, letzte Ergebnisse.
Richard Willstätter - Präsident (1924-1926) - Deutsche Chemische Gesellschaft
Mitte 1924 wurde Willstätter als Nachfolger von Fritz Haber für zwei Jahre zum Präsidenten der Deutschen Chemischen Gesellschaft in Berlin gewählt; seine Stellvertreter in diesen zwei Wahlperioden waren Max Bodenstein, Heinrich Wieland, Willy Marckwald und Fritz Raschig.
Richard Willstätter - Leiter der Abteilung für Organische Chemie - Max-Planck-Institut für Chemie
Noch keine Information vorhanden.
Richard Willstätter - Weizmann-Institut für Wissenschaften
Chaim Weizmann konnte unter anderem die Unterstützung des mit Fritz Haber befreundeten Nobelpreisträgers Richard Willstätter erhalten, der bei der Gründung am 3. April 1934 eine Rede hielt.
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