Lise Meitner
| Geburtsdatum | 17.11.1878 |
| Geburtsort | Wien, Österreich-Ungarn |
| Sterbedatum | 27.10.1968 |
| Sterbeort | Cambridge, Vereinigtes Königreich |
| Wikipedia-Link | https://de.wikipedia.org/wiki/Lise_Meitner |
Verbindungen
Lise Meitner
- Studium und Promotion -
Universität Wien
Am 2. Oktober 1901 schrieb sich Lise Meitner an der k.k. Universität Wien in der philosophischen Fakultät ein, besuchte jedoch gleich zu Beginn eine Vielzahl an Seminaren in Physik, Mathematik (Differential- und Integralrechnung) sowie Chemie und Botanik. Ihr wichtigster akademischer Lehrer dort wurde Ludwig Boltzmann. Bereits in den ersten Jahren beschäftigte sie sich mit Radioaktivität. Sie wurde 1906 als zweite Frau im Hauptfach Physik an der Wiener Universität promoviert.
Lise Meitner
- bewarb sich erfolglos bei -
Marie Curie
Nach ihrer Promotion bewarb sich Lise Meitner bei Marie Curie in Paris, allerdings erfolglos.
Lise Meitner
-
Max-Planck-Institut für Chemie
Noch keine Information vorhanden.
Lise Meitner
- Zusammenarbeit -
Otto Hahn
1907 begann zwischen Lise Meitner und Otto Hahn in Berlin eine jahrzehntelange Zusammenarbeit. Ab 1912 arbeiteten Meitner und Hahn im neu gegründeten Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie in Berlin-Dahlem. Sie erforschten die Radioaktivität und entdeckten radioaktive Isotope.
Lise Meitner
- erforschte -
Kernspaltung
Im schwedischen Exil veröffentlichte Lise Meitner im Februar 1939 zusammen mit ihrem Neffen Otto Frisch die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung, die Otto Hahn und dessen Assistent Fritz Straßmann am 17. Dezember 1938 ausgelöst und mit radiochemischen Methoden nachgewiesen hatten.
Lise Meitner
-
Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
Infolge des Berufsbeamtengesetzes vom 7. April 1933 wurde Meitner aufgrund ihrer jüdischen Abstammung die Lehrbefugnis entzogen. Sie konnte ihre Arbeit an Bestrahlungsexperimenten mit Neutronen lediglich am (nicht-staatlichen) Kaiser-Wilhelm-Institut fortsetzen. Hier suchte sie von 1935 bis 1938 mit Otto Hahn und seinem Assistenten Fritz Straßmann nach Transuranen.
1938, als Deutschland Österreich annektierte, wurde Lise Meitner deutsche Staatsbürgerin und war dadurch als gebürtige Jüdin in besonderer Weise gefährdet. Otto Hahn hatte große Sorge um ihre Sicherheit und bereitete daher zusammen mit dem niederländischen Chemiker Dirk Coster ihre illegale Ausreise ins Exil nach Schweden vor, die am 13. Juli 1938 gelang.
Lise Meitner
- Tante -
Otto Frisch
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