86
Verbindungen
86
Akteure
Justiz
Kategorie
Nazi-Seilschaften nach dem 2. Weltkrieg und der Mord an Fritz Bauer
Verbindungen
Johannes Baier
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 10 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Fritz Bauer
test
Heinz Düx
Düx wurde 1954 Richter. Da er sich gegen die Einsetzung eines ehemaligen Hitlerjugend-Führers als Vorsitzenden Richter in einer Wiedergutmachungskammer gewandt hatte, wurde er disziplinarisch belangt. Dadurch fiel er dem Hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer auf. Von 1960 bis 1963 war Düx beim Landgericht Frankfurt am Main als Untersuchungsrichter in politischen Strafsachen mit den Auschwitz- und Euthanasieverfahren befasst, dessen Ermittlungen Bauer leitete.
Joachim Gerchow
führt Verwaltungssektion an Bauers Leiche durch
Fritz Bauer
Bauer wurde am 1. Juli 1968 tot in der Badewanne seiner Wohnung in Frankfurt aufgefunden. Bei der von dem Frankfurter Gerichtsmediziner Joachim Gerchow vorgenommenen so genannten "Verwaltungssektion" wurden eine Herzvorschädigung, eine schwere akute Bronchitis sowie die Einnahme eines Schlafmittels diagnostiziert. Es ergäben sich keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.
So vermutete Gerchow in seinem abschließenden Gutachten und späteren Äußerungen einen Suizid. Darauf hinweisende Verhaltensweisen Bauers vor seinem Tod fehlen indes. Bauer wurde auf seinen Wunsch entgegen jüdischer Tradition eingeäschert.
Die Anweisung von Bauers Stellvertreter, eine gerichtliche Leichenöffnung zu beantragen, missachtete die dafür zuständige Frankfurter Staatsanwaltschaft aus heute unerkennbarem Grund und gab die Leiche sogleich – auch zur Feuerbestattung – frei.
So vermutete Gerchow in seinem abschließenden Gutachten und späteren Äußerungen einen Suizid. Darauf hinweisende Verhaltensweisen Bauers vor seinem Tod fehlen indes. Bauer wurde auf seinen Wunsch entgegen jüdischer Tradition eingeäschert.
Die Anweisung von Bauers Stellvertreter, eine gerichtliche Leichenöffnung zu beantragen, missachtete die dafür zuständige Frankfurter Staatsanwaltschaft aus heute unerkennbarem Grund und gab die Leiche sogleich – auch zur Feuerbestattung – frei.
Fritz Bauer
Ermittler / Generalstaatsanwalt
Frankfurter Auschwitzprozesse
Fritz Bauer stellte eine hochmotivierte und engagierte, von Hanns Großmann geführte Gruppe Staatsanwälte zusammen, die nicht in die NS-Verbrechen verstrickt waren: Georg Friedrich Vogel, Joachim Kügler und Gerhard Wiese.
Fritz Bauer
übersendet Dokumente
Frankfurter Rundschau GmbH
In Frankfurt am Main übersandte ein Mitarbeiter der Frankfurter Rundschau im Januar 1959 an den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer Originaldokumente, die der Journalist von einem Holocaust-Überlebenden erhalten hatte.
Hanns Bobermin
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 20 Jahre Haft
Reduziert auf 15 Jahre Haft
Reduziert auf 15 Jahre Haft
Wilhelm Boger
Kriminalkommissar
Politische Polizei im Volksstaat Württemberg
Ab 1933 wohnte Boger in Friedrichshafen, trat dort als Quereinsteiger von der SS ohne nennenswerte polizeiliche Qualifikation bei der Außenhauptstelle der Württembergischen Politischen Polizei in Dienst und wurde nach Besuch der Polizeifachschule bis zum Kriminalkommissar befördert.
Franz Eirenschmalz
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: Todesstrafe
Umgewandelt in 9 Jahre Haft
Umgewandelt in 9 Jahre Haft
Heinz Fanslau
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 20 Jahre Haft
Reduziert auf 15 Jahre Haft
1954 vorzeitig aus der Haft entlassen
Reduziert auf 15 Jahre Haft
1954 vorzeitig aus der Haft entlassen
Fritz Fischer
wandelt Urteil gegen Fischer in 15 Jahre Haft um
John Jay McCloy
Das Militärgerichtsurteil gegen Fischer (lebenslänglich) wurde am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy in 15 Jahre Haft umgewandelt.
Karl Gebhardt
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Joachim Gerchow
Gründungsmitglied & Präsident (1982–1986)
Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie
Gerchow war 1978 Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie und von 1982 bis 1986 ihr Vorsitzender.
Joachim Gerchow
Vorsitzender (1987-2005)
Ethik-Kommission der Landesärztekammer Hessen
"Von 1987 bis 2005 war er Vorsitzender der Ethik-Kommission der Landesärztekammer. Lautenschläger hob in ihrer Laudatio Gerchows großen persönlichen Einsatz u.a. in der Zusammenarbeit mit Justiz, Staatsanwaltschaft und den Gerichten hervor."
Joachim Gerchow
2007
Hessischer Verdienstorden
Mit seinem herausragenden Engagement für die Rechtsmedizin, die Suchtforschung und die hessische Ethik-Kommission hat sich Prof. Dr. Joachim Gerchow aus Neu Isenburg hohes Ansehen erworben. Auf Anregung des Präsidiums der Landesärztekammer Hessen zeichnete Ministerpräsident Roland Koch den hessischen Arzt mit dem Hessischen Verdienstorden für sein Lebenswerk aus.
Joachim Gerchow
Direktor (1962-1989)
Institut für Rechtsmedizin Frankfurt am Main
Gerchow wurde 1962 auf den Lehrstuhl für gerichtliche und soziale Medizin an der Universität Frankfurt am Main berufen und dort 1989 emeritiert.
Während seiner Dienstzeit im Institut für für Rechtsmediz in Frankfurt am Main war Joachim Gerchow auch verantwortlich für die Verwahrung der Sektionsakten und Gewebeproben von Fritz Bauer.
WiKipedia [* muss spezifiziert werden *]
Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
erhält 1987
Joachim Gerchow
1987 wurde Joachim Gerchow mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Verwaltungssektion an der Leiche von Fritz Bauer
führt durch
Joachim Gerchow
Nach eigenem Bekunden handelte Gerchow eigenständig und auf eigene Kosten und führte am 3. Juli 1968 eine Verwaltungssektion durch.
Hans Globke
Mitverfasser
Nürnberger Gesetze
In der NS-Zeit war er Mitverfasser und Kommentator der Nürnberger Rassengesetze und verantwortlicher Ministerialbeamter für die Namensänderungsverordnung von 1938, durch die Juden als solche erkennbar gemacht und stigmatisiert wurden.
Wilhelm Hallermann
Victor Müller-Heß
Nach kurzer Zeit als Assistent und Facharzt für Innere Medizin an der Medizinischen Universitätsklinik Leipzig unter Paul Morawitz wirkte Hallermann von 1931 bis 1940 am Berliner Institut für gerichtliche Medizin unter Victor Müller-Heß. Dort legte Hallermann auch sein Amtsarztexamen 1932 ab und habilitierte sich 1935 mit einer Arbeit zum Thema „Der plötzliche Herztod bei Kranzgefäßerkrankungen“, die 1939 als Monographie erschien.
Wilhelm Hallermann
kommissarische Leitung (1940)
Institut für Rechtsmedizin Frankfurt am Main
Nach dem plötzlichen Tod von Rolf Hey im Alter von 48 Jahren übernahm Wilhelm Hallermann kommissarisch die Leitung (des Instituts für Rechtsmedizin), bis im Sommersemester Ferdinand Wiethold (geb. 24.12.1893 in Bocholt, gest. 17.4.1961 in Frankfurt) berufen wurde, der das Institut, das den Krieg mit einigen Schäden überstanden hatte, bis zu seinem Tode 1961 leitete.
Wilhelm Hallermann
Mitglied
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Am 17. August 1937 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.358.616).
Werner Heyde
Kommilitonen (Staatsexamen Würzburg)
Wilhelm Hallermann
Wilhelm Hallermann deckte Werner Heyde (Fritz Sawade) nachweislich über Jahre hinweg.
Salzgitter AG, Kurzüberblick Mannesmann-Geschichte, zuletzt abgerufen am 13.08.2026
Hedwig Höß
Zeugin (Befragung 11/1964)
Erster Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main
Im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess wurde Hedwig Höß am 19. November 1964 als Zeugin befragt, wo sie angab, als Hausfrau in Ludwigsburg zu leben. Sie gab auch an, dass sie mit ihrem Ehemann in Auschwitz zusammenwohnte. Auf viele Fragen zu Personen, Orten und Zeiten antwortete sie, dass sie es nicht wisse bzw. sich nicht erinnere.
Karl Sommer
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: Todesstrafe
Umgewandelt in lebenslängliche Haft, reduziert auf 20 Jahre Haft
1953 vorzeitig aus der Haft entlassen
Umgewandelt in lebenslängliche Haft, reduziert auf 20 Jahre Haft
1953 vorzeitig aus der Haft entlassen
Institut für Gerichtliche Medizin Kiel
leitet (1935-1941)
Ferdinand Wiethold
Wiethold folgte im Juni 1935 einem Ruf an die Universität Kiel, wo er als Extraordinarius lehrte und das örtliche Institut für Gerichtliche Medizin leitete.
Ferdinand Wiethold
Lehrstuhl für gerichtliche Medizin (1941-1945 und 1949-1961)
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Im Mai 1941 wechselte er auf den Lehrstuhl für gerichtliche Medizin an die Universität Frankfurt am Main und stand dem dortigen Institut für Gerichtliche Medizin als Direktor vor.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1945 durch die amerikanische Militärregierung seines Hochschulamtes enthoben. Da er durch seinen ehemaligen Lehrer Müller-Heß einen Persilschein erhielt, wurde Wiethold nach einem Spruchkammerverfahren im April 1948 als entlastet entnazifiziert.
Im April 1949 konnte er als persönlicher Ordinarius auf seinen Lehrstuhl an der Universität Frankfurt zurückkehren und verblieb in dieser Funktion bis zu seinem Tod.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er 1945 durch die amerikanische Militärregierung seines Hochschulamtes enthoben. Da er durch seinen ehemaligen Lehrer Müller-Heß einen Persilschein erhielt, wurde Wiethold nach einem Spruchkammerverfahren im April 1948 als entlastet entnazifiziert.
Im April 1949 konnte er als persönlicher Ordinarius auf seinen Lehrstuhl an der Universität Frankfurt zurückkehren und verblieb in dieser Funktion bis zu seinem Tod.
Hans Globke
Chef des Bundeskanzleramts (1953-1963)
Bundeskanzleramt
Hans Globke war von 1953 bis 1963 Chef des Bundeskanzleramts unter dem Kanzler Konrad Adenauer.
Wilhelm Hallermann
Ehrensenator
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Am 1. April 1941 wurde Wilhelm Hallermann zum Direktor des Instituts für gerichtliche und soziale Medizin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ernannt zu werden, zunächst als außerordentlicher Professor.
1946 wurde die Professur in ein Ordinariat umgewandelt, so dass Hallermann nun ordentlicher öffentlicher Professor war.[8] Von 1946 bis 1969 hielt er die Leitung des Studentenwerkes an der Universität Kiel in Händen, übernahm 1956 die Leitung des Deutschen Studentenwerks[10] und war von 1947 bis 1949 Dekan der Medizinischen Fakultät.
1969 wurde Hallermann hochgeehrt emeritiert und gab 1971 auch die Leitung des Kieler Instituts an Oskar Grüner ab.
1946 wurde die Professur in ein Ordinariat umgewandelt, so dass Hallermann nun ordentlicher öffentlicher Professor war.[8] Von 1946 bis 1969 hielt er die Leitung des Studentenwerkes an der Universität Kiel in Händen, übernahm 1956 die Leitung des Deutschen Studentenwerks[10] und war von 1947 bis 1949 Dekan der Medizinischen Fakultät.
1969 wurde Hallermann hochgeehrt emeritiert und gab 1971 auch die Leitung des Kieler Instituts an Oskar Grüner ab.
Wilhelm Hallermann
Mitglied (Wahl 1964)
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
Hallermann war (Ehren-)Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Fachgesellschaften und Akademien, darunter der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Wahl 1964, Sektion Gerichtliche Medizin).
Joachim Gerchow
Vorsitzender (1984-1989)
Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin
Von 1984 bis 1989 war Gerchow Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin.
Wilhelm Boger
Angeklagter (lebenslänglich)
Erster Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main
Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess wurde durch die Anzeige einer Privatperson gegen einen der späteren Angeklagten, SS-Oberscharführer Wilhelm Boger, im Frühjahr 1958 ausgelöst.
Frankfurter Auschwitzprozesse
hilft bei Ermittlungen
Hermann Langbein
Mitte der 1960er Jahre hatte Langbeim neben Fritz Bauer wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und trat dort auch als Zeuge auf.
Institut für Rechtsmedizin Frankfurt am Main
Direktor (1941-1945)
Ferdinand Wiethold
Im Mai 1941 wechselte Ferdinand Wiethold (vom Institut für Gerichtliche Medizin Kiel) auf den Lehrstuhl für gerichtliche Medizin der Universität Frankfurt am Main und stand dem dortigen Institut für Gerichtliche Medizin als Direktor vor.
Institut für Rechtsmedizin Frankfurt am Main
Institut für Rechtsmedizin
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Hermann Becker-Freyseng
Angeklagter (verurteilt)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: 20 Jahre
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 20. November 1952 vorzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 20. November 1952 vorzeitig entlassen
Wilhelm Beiglböck
Angeklagter (verurteilt)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: 15 Jahre
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy zu 10 Jahren Haft umgewandelt und am 15. Dezember 1951 frühzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy zu 10 Jahren Haft umgewandelt und am 15. Dezember 1951 frühzeitig entlassen
Viktor Brack
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Karl Brandt
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Rudolf Brandt
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Fritz Fischer
Angeklagter (Lebenslänglich)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Lebenslänglich
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 1. April 1954 vorzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 1. April 1954 vorzeitig entlassen
Fischer erhielt im Nürnberger Ärzteprozess am 20. August 1947 für seine Sulfonamid-Experimente sowie Versuche zur Knochen-, Muskel-, Nervenerneuerung und Knochenverpflanzung zunächst eine lebenslange Haftstrafe, sein Verteidiger dort war der spätere CSU-Politiker Alfred Seidl. Das Militärgerichtsurteil wurde am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy in 15 Jahre Haft umgewandelt.
Am 1. April 1954 wurde Fischer vorzeitig aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg entlassen.
Am 1. April 1954 wurde Fischer vorzeitig aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg entlassen.
Karl Genzken
Angeklagter (Lebenslänglich)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Lebenslänglich
Am 31. Januar 1951 in 20 Jahre Haft umgewandelt, am 17. April 1954 vorzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 in 20 Jahre Haft umgewandelt, am 17. April 1954 vorzeitig entlassen
Siegfried Handloser
Angeklagter (Lebenslänglich)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Lebenslänglich
Am 31. Januar 1951 in 20 Jahre Haft umgewandelt, im Dezember 1953 aus Krankheitsgründen vorzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 in 20 Jahre Haft umgewandelt, im Dezember 1953 aus Krankheitsgründen vorzeitig entlassen
Waldemar Hoven
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Joachim Mrugowsky
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Herta Oberheuser
Angeklagter (verurteilt)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: 20 Jahre
Am 31. Januar 1951 in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 4. April 1952 frühzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 in 10 Jahre Haft umgewandelt, am 4. April 1952 frühzeitig entlassen
Helmut Poppendick
Angeklagter (verurteilt)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: 10 Jahre
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy entlassen
Am 31. Januar 1951 durch den amerikanischen Hochkommissar John Jay McCloy entlassen
Gerhard Rose
Angeklagter (Lebenslänglich)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Lebenslänglich
Am 31. Januar 1951 in 15 Jahre Haft umgewandelt, am 3. Juni 1955 vorzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 in 15 Jahre Haft umgewandelt, am 3. Juni 1955 vorzeitig entlassen
Oskar Schröder
Angeklagter (Lebenslänglich)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Lebenslänglich
Am 31. Januar 1951 in 15 Jahre Haft umgewandelt, am 1. April 1954 vorzeitig entlassen
Am 31. Januar 1951 in 15 Jahre Haft umgewandelt, am 1. April 1954 vorzeitig entlassen
Wolfram Sievers
Angeklagter (Todesstrafe)
Nürnberger Ärzteprozess
Urteil: Todesstrafe
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
Am 2. Juni 1948 hingerichtet
August Frank
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: Lebenslängliche Haftstrafe
Reduziert auf 15 Jahre Haft
1954 vorzeitig aus der Haft entlassen
Reduziert auf 15 Jahre Haft
1954 vorzeitig aus der Haft entlassen
Hans Hohberg
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 10 Jahre Haftstrafe
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Max Kiefer
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: Lebenslängliche Haftstrafe
Reduziert auf 20 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Reduziert auf 20 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Georg Lörner
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: Todesstrafe
Umgewandelt in lebenslängliche Haft, reduziert auf 15 Jahre Haft
1954 vorzeitig aus der Haft entlassen
Umgewandelt in lebenslängliche Haft, reduziert auf 15 Jahre Haft
1954 vorzeitig aus der Haft entlassen
Hans Lörner
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 10 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Karl Mummenthey
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: Lebenslängliche Haftstrafe
Reduziert auf 20 Jahre Haft
1953 vorzeitig aus der Haft entlassen
Reduziert auf 20 Jahre Haft
1953 vorzeitig aus der Haft entlassen
Oswald Pohl
Angeklagter (Todesstrafe)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Pohl wurde im Zuge der Nürnberger Prozesse zur Todesstrafe verurteilt und am 7. Juni 1951 hingerichtet.
Hermann Pook
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 10 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Erwin Tschentscher
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 10 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
Leo Volk
Angeklagter (verurteilt)
Prozess Wirtschafts-Verwaltungshauptamt der SS
Urteil: 10 Jahre Haft. Reduziert auf 8 Jahre Haft
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen
1951 vorzeitig aus der Haft entlassen