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Walter Schultze

Geburtsdatum 1.1.1894
Geburtsort Hersbruck
Sterbedatum 16.8.1979
Sterbeort Krailling
Wikipedia-Link https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schultze_(Mediziner)

Verbindungen

Walter Schultze - Abgeordneter im Bayerischen Landtag - Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
1932/33 wurde Walter Schultze als NSDAP-Abgeordneter Mitglied des Bayerischen Landtages.
Als Mitglied einer rechtsgerichteten Studentenorganisation trat Schultze 1919 der Deutschen Arbeiterpartei bei, die sich 1920 in Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei umbenannte.
Walter Schultze - Reichsdozentenführer - Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund
Von 1935 bis 1944 war Schultze als „Reichsdozentenführer“ Leiter des Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbundes (NSDDB), einer nach dem Führerprinzip organisierten Parteigliederung, deren Aufgabe die politische Kontrolle und ideologische Beeinflussung der Hochschullehrer und damit die Kontrolle der institutionalisierten Wissenschaft war. Wegen Amtsmissbrauch zu Ungunsten eines Parteigenossen wurde Walter Schultze im Juni 1944 durch das oberste Parteigericht der NSDAP von seinem NSDDB-Amt enthoben.
Walter Schultze machte 1935 nach Amtsantritt seine geplante Amtsführung deutlich. Zunächst ließ er alle Parteigenossen unter den Hochschullehrern erfassen. Doch für leitende Positionen genüge das Parteiabzeichen am Revers alleine nicht, dazu müsse man auch imstande sein, „Opposition an die Wand zu drücken“.

Neben der parteilichen Gesinnung, dem erkennbaren Willen und der Befähigung, die Jugend im nationalsozialistischen Geist zu erziehen, sollte vor allem die „Rassenfrage“ ein maßgeblicher Faktor im Hochschulwesen werden.

Bei seiner Einweihungsrede für die Reichsuniversität Straßburg erklärte Schultze am 23. November 1941 das „Ausmerzen“ alles „Undeutschen“ aus der „Gedankenwelt unseres Volkes“ zur Zielsetzung der Hochschule.

Wegen Verfehlungen zu Ungunsten eines Parteigenossen wurde er 1944 durch das NS-Parteigericht seines Amtes enthoben und durch „Reichsstudentenführer“ Gustav Adolf Scheel ersetzt. Scheel war ebenfalls Mediziner.
Walter Schultze - stellvertretender Reichsarzt - Sturmabteilung
1923 wurde Schultze zum stellvertretenden Reichsarzt der Sturmabteilung ernannt.
Walter Schultze - Mitglied - Corps Isaria
1913 trat Walter Schultze dem Corps Isaria bei.
Walter Schultze - Studium - Ludwig-Maximilians-Universität München
Im Jahr 1934 wurde Walter Schultze zum Honorarprofessor für „Volksgesundheitslehre“ an der LMU ernannt.
Nach der Schulausbildung begann Walter Schultze 1912 ein Medizinstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).
Walter Schultze - Gründungsmitglied - Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund
1929 war Schultze Gründungsmitglied des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes
Walter Schultze - beteiligt an Organisation von - Aktion T4
Als Staatskommissar im bayerischen Innenministerium war Schultze an der Organisation der Aktion T4, der Ermordung von etwa 70.000 psychisch Kranken und Behinderten, beteiligt. Nach Schultzes eigenen Angaben wurden er und der Gauleiter von Oberbayern, Adolf Wagner, Ende 1939 oder Anfang 1940 von Philipp Bouhler über die Aktion informiert. Schultze war zudem mit Viktor Brack, Bouhlers Stellvertreter und einer der Hauptorganisatoren der Aktion, eng befreundet. Abteilungen – wie die von Schultze im Münchner Innenministerium geleitete – hatten die Rolle einer „regionalen Zentraldienststelle T4“; die Verantwortlichen engagierten sich dabei unterschiedlich stark für die Krankenmorde; Schultze wird dem Kreis der „uneingeschränkten Befürworter der Mordaktion“ zugerechnet.
Walter Schultze - unterzeichnet - Hungerkost-Erlaß
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Walter Schultze - nimmt 1923 Teil am - Hitlerputsch
1923 nahm Walter Schultze am Hitlerputsch teil. Schultze stand direkt neben Adolf Hitler, als die Bayerische Landespolizei das Feuer auf die Putschisten eröffnete. Er verhalf dem verwundeten Hitler zur Flucht und versorgte ihn im Hause von Ernst Hanfstaengl medizinisch.
Walter Schultze - Staatskommissar & Ministerialdirektor (1933-1945) - Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten war Schultze zunächst von März bis November 1933 Staatskommissar für das Gesundheitswesen im Bayerischen Staatsministerium des Innern. Anschließend wurde er zum Ministerialdirektor ernannt und leitete von November 1933 bis 1945 die Abteilung für Gesundheitswesen im Bayerischen Staatsministerium des Innern.
Walter Schultze - Oberführer, Brigadeführer, Gruppenführer - Schutzstaffel
Am 13. September 1936 wurde er SS-Oberführer, am 12. September 1937 SS-Brigadeführer und am 30. Januar 1943 SS-Gruppenführer.
Walter Schultze - Freunde - Viktor Brack
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