Zum Thema

Frankfurter Auschwitzprozesse

Im Januar 1959 erhielt der Frankfurter Generalstaatsanwalt Fritz Bauer authentische Dokumente, die gezielte Tötungen von Auschwitz-Häftlingen durch SS-Leute belegten. Sofort nahm auch er Ermittlungen auf. Bauer, selbst als Jude und Sozialdemokrat vom NS-Regime verfolgt, beantragte er im Frühjahr 1959 beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe, die juristische Zuständigkeit bezüglich aller in Auschwitz verübten Verbrechen dem Frankfurter Landgericht zu übertragen. Im Zuge der Konzentration dieser Verfahren stellte Fritz Bauer eine hochmotivierte und engagierte, von Hanns Großmann geführte Gruppe Staatsanwälte zusammen, die nicht in die NS-Verbrechen verstrickt waren: Georg Friedrich Vogel, Joachim Kügler und Gerhard Wiese.

Verbindungen

Frankfurter Auschwitzprozesse - Gegenstand der Prozesse - KZ Auschwitz
Noch keine Information vorhanden.
Frankfurter Auschwitzprozesse - Ermittler / Generalstaatsanwalt - Fritz Bauer
Fritz Bauer stellte eine hochmotivierte und engagierte, von Hanns Großmann geführte Gruppe Staatsanwälte zusammen, die nicht in die NS-Verbrechen verstrickt waren: Georg Friedrich Vogel, Joachim Kügler und Gerhard Wiese.
Frankfurter Auschwitzprozesse - hilft bei Ermittlungen - Hermann Langbein
Mitte der 1960er Jahre hatte Langbeim neben Fritz Bauer wesentlichen Anteil am Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozesse und trat dort auch als Zeuge auf.
Frankfurter Auschwitzprozesse - Erster Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main
Noch keine Information vorhanden.
Frankfurter Auschwitzprozesse - Nürnberger Prozesse
Noch keine Information vorhanden.
Frankfurter Auschwitzprozesse - Untersuchungsrichter (1960-1963) - Heinz Düx
Noch keine Information vorhanden.
Rechtsklick hier für mehr Optionen
Klick auf die Node für mehr Infos