Ernst Günther Schenck
| Geburtsdatum | 3.8.1904 |
| Geburtsort | Marburg |
| Sterbedatum | 21.12.1998 |
| Sterbeort | Aachen |
| Wikipedia-Link | https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Günther_Schenck |
Verbindungen
Ernst Günther Schenck
-
KZ Dachau
Der Autor Stefan Reinecke bezog sich in der tageszeitung auf „Aussagen von Häftlingen in Dachau“, die mitteilten, dass auf einer Plantage (mit 200.000 Heilpflanzen) unter Federführung Schencks „1938 mehr als hundert an Entkräftung und Zwangsarbeit (starben)“. Weitere Häftlinge seien bei einem „Ernährungs- bzw. Hungerexperiment“ im Konzentrationslager Mauthausen gestorben.
Federführend war Schenck bei der so genannten Plantage im KZ Dachau, einer Großanbaufläche für über 200.000 Heilpflanzen, mit denen unter anderem Vitaminpulver für die Waffen-SS hergestellt wurde.
Ernst Günther Schenck
- Eintritt 1933 -
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Noch keine Information vorhanden.
Ernst Günther Schenck
- Eintritt 1933 -
Sturmabteilung
Noch keine Information vorhanden.
Ernst Günther Schenck
- Standartenführer -
Schutzstaffel
Für Schenck war die Dachau-Plantage der Beginn seiner SS-Karriere. Dort brachte er es 1944 bis zum Obersturmbannführer, 1945 zum SS-Standartenführer. 1943 entwickelte er eine Proteinwurst, die für die SS-Fronttruppen gedacht war. Die Wurst, die aus Abfällen bestand, testete Schenck an 370 Häftlingen im KZ Mauthausen. Laut einem Brief des für das KZ-System verantwortlichen SS-Obergruppenführers Oswald Pohl an Heinrich Himmler starben bei diesem Ernährungs- bzw. Hungerexperiment etliche KZ-Häftlinge.
Ernst Günther Schenck
- Ernährungsinspekteur -
Waffen-SS
1940 wurde Ernst Günther Schenck Ernährungsinspekteur der Waffen-SS, später auch der Wehrmacht.
Ernst Günther Schenck
-
Grünenthal
Noch keine Information vorhanden.
Ernst Günther Schenck
- Berater -
Leonardo Conti
1939 wurde Schenck Berater des Reichsgesundheitsführers Leonardo Conti.