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Adolf Eichmann

Geburtsdatum 19.3.1906
Geburtsort Solingen
Sterbedatum 1.6.1962
Sterbeort Ramla bei Tel Aviv, Israel
Wikipedia-Link https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Eichmann

Verbindungen

Adolf Eichmann - Mitglied seit 1932 - Schutzstaffel
Ab dem 1. Apr. 1932 wurde Eichmann Mitglied der österreichischen NSDAP, im gleichen Jahr Mitglied des SS.
invenio, das Bundesarchiv, Bestandssignatur N 1497, Informationen zur Provinienz, abgerufen 26.04.2025
Adolf Eichmann - arbeitet für - Sicherheitsdienst des Reichsführers SS
Eichmann ging er im Juli 1933 nach Bayern, wo er als Mitglied der Österreichischen Legion zunächst in Klosterlechfeld und später in Dachau eine vierzehnmonatige paramilitärische Ausbildung bei der SS absolvierte. Hier meldete er sich im Oktober 1934 freiwillig zum Sicherheitsdienst (SD) der SS nach Berlin.

Zunächst arbeitete er dort als Hilfskraft in der SD-Abteilung II 111, die unter anderem für den Aufbau einer sogenannten Freimaurerkartei zuständig war. Im Juni 1935 wurde Eichmann in die neugeschaffene Abteilung II 112 (Juden) versetzt, in der er das Referat (Zionisten) leitete.
Adolf Eichmann - Rudolf Höß
1941 wurde Höß von Adolf Eichmann aus dem Reichssicherheitshauptamt (RSHA) in Auschwitz aufgesucht.

Dieser nannte ungefähre Zahlen der Transporte (nach Auschwitz-Birkenau) und stellte klar, dass zur Vernichtung nur „Gas“ in Frage kommen würde, da die zu erwartenden Massen durch Erschießen nicht zu beseitigen wären. Im Übrigen sei dies für die SS-Männer eine zu große Belastung wegen der Frauen und Kinder – so Eichmann.
Adolf Eichmann - Vertreter für das Bundesland Oberösterreich - Socony-Vacuum Oil
Eichmann war von 1927 bis zum Frühjahr 1933 Vertreter für das Bundesland Oberösterreich bei der Vacuum Oil Company AG, einer Tochterfirma von Standard Oil.
Adolf Eichmann - Österreichische Legion
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Adolf Eichmann - Ehepaar - Vera Liebl-Eichmann
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Adolf Eichmann - Leiter (1938-1939) - Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Wien
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Adolf Eichmann - Mitbegründer und Leiter (1939) - Zentralstelle für jüdische Auswanderung in Prag
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Adolf Eichmann - Geschäftsführer - Reichszentrale für jüdische Auswanderung
Als Geschäftsführer der Reichszentrale für jüdische Auswanderung in Berlin ab 1939 und als Referatsleiter für „Judenangelegenheiten“ im Reichssicherheitshauptamt in Berlin („Eichmannreferat“) ab 1940 war er mit der Planung und Durchführung der systematischen Judenverfolgung im Dritten Reich befasst, von Arisierung und Vertreibung („forcierte Auswanderung“) über Pläne zur Massenumsiedlung (1939 Nisko-Plan, 1940 Madagaskarplan) bis hin zu den planmäßigen Deportationen und der Ermordung in Konzentrations- und Vernichtungslagern in ganz Europa.
Adolf Eichmann - Vorgesetzter - Heinrich Müller
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Adolf Eichmann - Vorgesetzter - Leopold von Mildenstein
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Adolf Eichmann - enttarnt - Lothar Hermann
Im Jahr 1954 traf Hermanns 12-jährige Tochter Silvia zufällig im Kino im Stadtteil York auf Eichmanns ältesten Sohn Klaus, der damals 17 Jahre alt war. Die Umstände, unter denen Silvia oder Lothar Hermann den Verdacht hegten, Klaus sei der Sohn von Adolf Eichmann, werden in verschiedenen Quellen unterschiedlich beschrieben. Im Jahr 1954 gab Hermann seine Vermutungen zunächst an die jüdische Gemeinde in Buenos Aires und anschließend an die Daia (Delegación de Asociaciones Israelitas Argentinas), den jüdischen politischen Dachverband in Argentinien, weiter, der jedoch nicht darauf reagierte. Spätestens 1957 leitete Hermann seine Informationen an den deutschen Staatsanwalt Fritz Bauer sowie an Tuviah Friedman weiter, der versuchte, Nazi-Verbrecher aus Israel ausfindig zu machen, jedoch von den israelischen Behörden massiv behindert wurde, als er weiterhin Kontakt zu Hermann aufnahm. Fritz Bauer, der zu dieser Zeit als Generalstaatsanwalt in Hessen tätig war, leitete diese Informationen auf geheimem Wege an den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad weiter.
1954 traf Hermanns damals 12-jährige Tochter Silvia im Stadtteilkino York zufällig auf Eichmanns ältesten Sohn Klaus, der zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt war. Die Umstände, unter denen Silvia bzw. Lothar Hermann den Verdacht schöpften, bei Klaus handele es sich um den Sohn Adolf Eichmanns, werden in verschiedenen Quellen unterschiedlich beschrieben.

Noch 1954 gab Hermann seine Vermutungen zuerst der jüdischen Gemeinde in Buenos Aires und dann der DAIA (Delegacion de Asociaciones Israelitas Argentinas), der jüdischen politischen Dachorganisation in Argentinien, weiter, die aber nicht darauf reagierten.

Spätestens 1957 leitete Hermann seine Information an den deutschen Staatsanwalt Fritz Bauer weiter und auch an Tuviah Friedman, der von Israel aus versuchte, Nazi-Verbrecher zu ermitteln, aber bei der weiteren Kontaktaufnahme mit Hermann von den israelischen Behörden massiv behindert wurde. Fritz Bauer, der zu diesem Zeitpunkt in Hessen als Generalstaatsanwalt arbeitete, gab diese Information seinerseits auf geheimem Weg an den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad weiter.
Adolf Eichmann - Stellvertreter (ab 1941) - Rolf Günther
Rolf Günther war ab 1941 Stellvertreter Adolf Eichmanns in der Abteilung IV B 4 („Auswanderung und Judenangelegenheiten“) im Reichssicherheitshauptamt (RSHA).
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