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J. C. R. Licklider

Geburtsdatum 11.3.1915
Geburtsort St. Louis, Missouri
Sterbedatum 26.6.1990
Sterbeort Arlington, Massachusetts
Wikipedia-Link https://de.wikipedia.org/wiki/J._C._R._Licklider

Verbindungen

J. C. R. Licklider - Direktor (1962-1964) - DARPA
1962 bot der Direktor der Forschungsabteilung des Verteidigungsministeriums, der Defense Advanced Research Projects Agency (ARPA, später DARPA), Licklider an, die Abteilung „Command and Control Research“ zu übernehmen sowie eine verhaltenswissenschaftliche Forschungsabteilung aufzubauen, wofür ihm ein Q-32 von SDC zur Verfügung gestellt wurde. Licklider wurde zudem volle Autonomie für seine Forschung zugesichert. Daraufhin wechselte er im Oktober 1962 zur ARPA und konnte nun seine Ideen zum Time-Sharing und zur Mensch-Maschine-Interaktion weiter verfolgen und in Regierungskreisen propagieren.
1973 kehrte Licklider als Leiter des IPTO zur DARPA zurück und betreute die Ausgliederung des Arpanets aus der DARPA, bevor er 1975 abermals zum MIT wechselte, wo er seine berufliche Laufbahn beendete.
J. C. R. Licklider - wechselt 1950 ans - Massachusetts Institute of Technology
1950 wechselte Licklider von der Harvard University zum Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo er zunächst in der Akustikabteilung begann. Im darauf folgenden Jahr wurde er im neu gegründeten Lincoln Laboratory des MIT tätig, das sich mit Fragen der Luftabwehr beschäftigte. Hier baute er die Human Engineering Group des Instituts auf.
J. C. R. Licklider - forscht ab 1942 an der - Harvard University
1942 wechselte Licklider als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das psychoakustische Labor der Harvard University, wo er während der Kriegsjahre Feldexperimente in B-17- und B-24-Bombern durchführte, um die Auswirkungen von großen Höhen auf die Sprachkommunikation und von statischem Rauschen und anderen Störungsquellen auf Funkempfänger zu erforschen.
J. C. R. Licklider - Studium - University of Washington
Licklider wechselte während seiner College-Zeit an der Universität Washington mehrmals das Fach, da er sich aufgrund seiner vielfältigen Interessen nicht für eine Disziplin entscheiden konnte. Unter anderem studierte er Chemie, Physik, Kunst und Psychologie. Seinen Abschluss machte er 1937 schließlich in Psychologie, Mathematik und Physik.
Als Doktorand beschäftigte sich Licklider mit Psychoakustik und promovierte mit Forschungen über die Verarbeitung von Tönen im Gehirn von Katzen.
J. C. R. Licklider - Mitglied - American Academy of Arts and Sciences
1953 wurde Licklider in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.
J. C. R. Licklider - arbeitete bei / für - RTX BBN Technologies
Licklider verließ 1957 das MIT und wechselte zu der Akustik- und Informationstechnologiefirma Bolt Beranek and Newman (BBN). Diese hatte auf dem PDP-1, einem „Minicomputer“ der Firma Digital Equipment Corporation (DEC), der auf dem TX-0 des MIT basierte, eines der ersten Time-Sharing-Systeme realisiert und stellte Licklider gleich zwei (von nur 53 vorhandenen) Rechnern für seine persönliche Forschung zur Verfügung. Zahlreiche führende Informatiker folgten Licklider daraufhin zu BBN.
J. C. R. Licklider - promovierte im Bereich - Psychoakustik
Als Doktorand beschäftigte er sich mit Psychoakustik und promovierte mit Forschungen über die Verarbeitung von Tönen im Gehirn von Katzen.
J. C. R. Licklider - Projekt MAC
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