Carl Schmitt
| Geburtsdatum | 11.7.1888 |
| Geburtsort | Plettenberg |
| Sterbedatum | 7.4.1985 |
| Sterbeort | Plettenberg |
| Wikipedia-Link | https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Schmitt |
Verbindungen
Carl Schmitt
- Protegé -
Hermann Göring
Durch Görings Protektion behielt Schmitt - trotz der Angriffe auf ihn durch die SS - seinen prestigeträchtigen Titel als Preußischer Staatsrat, sowie seinen ordentlichen Lehrstuhl als Professor für öffentliches Recht an der Berliner Universität.
Als im Stab des Stellvertreters des Führers anlässlich des Nürnberger Parteitags im September 1936 erwogen wurde, Justizminister Gürtner durch Frank zu ersetzen, mit der Möglichkeit, dass dann Schmitt Staatssekretär werden könnte, begann die SS, den Sturz von Schmitt zu planen, der die SS inzwischen offen als seinen weltanschaulichen Gegner bezeichnete.
Carl Schmitt
- Professor (1933–1945) -
Humboldt-Universität zu Berlin
Schmitt habilitierte sich 1914 mit der Arbeit "Der Wert des Staates und die Bedeutung des Einzelnen für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht und Staatstheorie". Nach einer Lehrtätigkeit an der Handelshochschule München (1920) folgte Schmitt in kurzen Abständen Rufen nach Greifswald (1921), Bonn (1921), an die Handelshochschule Berlin (1928), Köln (1933) und wieder Berlin (Friedrich-Wilhelms-Universität 1933–1945).
1936 wurde Carl Schmitt aus Kreisen der SS Opportunismus vorgeworfen; er verlor zwar daraufhin seine Parteiämter, blieb aber Mitglied der NSDAP. Dank der Protektion durch Göring und Frank blieb er Preußischer Staatsrat und behielt seine Professur an der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute: Humboldt-Universität) zu Berlin.
Carl Schmitt
- Mitglied (ab 1933) -
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Carl Schmitt trat ab 1933 für den Nationalsozialismus ein und wurde zum 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP. Die Morde zur vorgeblichen Prävention des sogenannten Röhm-Putsches von 1934 rechtfertigte Schmitt durch sein juristisches Prinzip der „Führer-Ordnung“. Die antisemitischen Nürnberger Gesetze von 1935 nannte er eine „Verfassung der Freiheit“.
Carl Schmitt
- wirft Schmitt Opportunismus vor -
Schutzstaffel
Die SS warf dem Staatsrechtler Carl Schmitt im Dezember 1936 öffentlich Opportunismus vor.
Die Angriffe der SS gegen Schmitt wurden maßgeblich in zwei Artikeln der SS-Wochenzeitung „Das Schwarze Korps“ (am 3. und 10. Dezember 1936) unter Federführung des Chefredakteurs Gunter d’Alquen publiziert. Die SS stützte sich dabei auf Material, das konkurrierende NS-Juristen sowie Schmitts ehemaliger, ins Exil geflohener jüdischer Schüler Waldemar Gurian zusammengetragen hatten.
Obwohl Schmitt noch kurz zuvor versucht hatte, seine ideologische Linientreue durch die Organisation der antisemitischen Tagung „Das Judentum in der Rechtswissenschaft“ zu beweisen, bedeutete die Intervention der SS das Ende seiner Karriere als „Kronjurist“ des NS-Regimes.
Schmitt musste unter dem Druck der Vorwürfe alle seine Funktionen innerhalb der NSDAP-Organisationen niederlegen (darunter seine Ämter im Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund).
Schlimmere persönliche Folgen oder eine Inhaftierung blieben aber aus. Schmitt stand unter dem persönlichen Schutz von Hermann Göring.
Carl Schmitt
- Protegé -
Hans Frank
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Carl Schmitt
- Staatsrat -
Preußischer Staatsrat
Noch keine Information vorhanden.