Bayer AG
| Institution ist aktiv | |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Gründer | Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott |
| Gründungsdatum | 01.08.1863 |
| Sitz | Leverkusen |
| Webseite | https://www.bayer.de/ |
| Wikipedia-Link | https://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_AG |
Verbindungen
Bayer AG
- Zuwendungen von -
Gates Foundation
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Bayer AG
- Impfallianz -
Curevac AG
Am 07.0.2021 berichtet die tagesschau, dass die CureVac AG und die Bayer AG eine Impfallianz schließen:
"Bayer soll dem Tübinger Impfstoffentwickler CureVac bei der Produktion und dem Vertrieb seines künftigen Covid-Vakzins helfen. Die Hoffnung ist, dass dies schneller für mehr Impfstoff sorgt."
"Bayer soll dem Tübinger Impfstoffentwickler CureVac bei der Produktion und dem Vertrieb seines künftigen Covid-Vakzins helfen. Die Hoffnung ist, dass dies schneller für mehr Impfstoff sorgt."
Bayer AG
- Partner des WEF -
World Economic Forum
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Bayer AG
- Übernahme am 17.06.2018 -
Monsanto
Am 23. Mai 2016 legte die Bayer AG ein offizielles Angebot vor, Monsanto für 62 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Da diese Offerte zu niedrig gewesen sei, entschied sich das Management von Monsanto einstimmig zur Ablehnung des Angebots, man sei aber offen für konstruktive Gespräche. Am 6. September 2016 wurde ein neues Angebot von Bayer vorgelegt, bei dem der Preis pro Aktie von 122 auf 127,50 US-Dollar erhöht wurde. Monsanto akzeptierte das Angebot wenig später. Der Kaufpreis liegt bei 66 Milliarden US-Dollar (60 Milliarden Euro) und ist damit die bislang größte Übernahme durch einen deutschen Konzern im Ausland. Bayer wird damit zur weltweiten Nummer eins im Agrarchemie-Geschäft. Für den Fall, dass die Übernahme aus kartellrechtlichen Gründen nicht erfolgt wäre, hatte sich Bayer bereiterklärt, 2 Milliarden US-Dollar an Monsanto zu zahlen.
Am 21. März 2018 stimmte die EU-Kommission der geplanten Übernahme unter Auflagen zu. So hatte sich Bayer zuvor verpflichtet, fast sein gesamtes weltweites Geschäft für Saatgut und agronomische Merkmale, einschließlich der Forschung, an BASF zu verkaufen. Darüber hinaus übernimmt BASF das Geschäft mit dem Pflanzenschutzmittel Glufosinat, drei wichtige Forschungsprogramme für Breitband-Unkraut-Vernichtungsmittel und das in der Marke Nunhems zusammengefasste Gemüsesaatgutgeschäft. Die Genehmigung durch das US Department of Justice erfolgte am 29. Mai 2018. Als letzte Wettbewerbsbehörde erteilte die mexikanische Comisión Federal de Competencia Económica am 4. Juni unter Auflagen ihre Genehmigung. Am 7. Juni 2018 wurde die Übernahme abgeschlossen. Der Name Monsanto wird nicht fortgeführt, die Integration in den Bayer-Konzern konnte jedoch erst erfolgen, nachdem BASF die Übernahme der von Bayer abgegebenen Bereiche im August 2018 abgeschlossen hatte.
Auf der ersten Bayer-Hauptversammlung nach dem Abschluss der umstrittenen Übernahme von Monsanto 2019 versagten erzürnte Aktionäre dem Vorstand um Bayer-Konzernchef Werner Baumann die Entlastung – eine Premiere in der Geschichte des DAX. Die Bayer-Aktie hatte nach dem Abschluss der Monsanto-Transaktion um 40 Prozent an Wert eingebüßt. An der Börse war Bayer, einst Deutschlands wertvollstes DAX-Unternehmen, mit 57 Milliarden Euro nur noch etwa so viel wert, wie Bayer als Kaufpreis für Monsanto bezahlt hatte. Zahlreiche Großaktionäre hatten daher bereits im Vorfeld angekündigt, den Vorstand und teilweise auch den Aufsichtsrat nicht entlasten zu wollen.
Am 21. März 2018 stimmte die EU-Kommission der geplanten Übernahme unter Auflagen zu. So hatte sich Bayer zuvor verpflichtet, fast sein gesamtes weltweites Geschäft für Saatgut und agronomische Merkmale, einschließlich der Forschung, an BASF zu verkaufen. Darüber hinaus übernimmt BASF das Geschäft mit dem Pflanzenschutzmittel Glufosinat, drei wichtige Forschungsprogramme für Breitband-Unkraut-Vernichtungsmittel und das in der Marke Nunhems zusammengefasste Gemüsesaatgutgeschäft. Die Genehmigung durch das US Department of Justice erfolgte am 29. Mai 2018. Als letzte Wettbewerbsbehörde erteilte die mexikanische Comisión Federal de Competencia Económica am 4. Juni unter Auflagen ihre Genehmigung. Am 7. Juni 2018 wurde die Übernahme abgeschlossen. Der Name Monsanto wird nicht fortgeführt, die Integration in den Bayer-Konzern konnte jedoch erst erfolgen, nachdem BASF die Übernahme der von Bayer abgegebenen Bereiche im August 2018 abgeschlossen hatte.
Auf der ersten Bayer-Hauptversammlung nach dem Abschluss der umstrittenen Übernahme von Monsanto 2019 versagten erzürnte Aktionäre dem Vorstand um Bayer-Konzernchef Werner Baumann die Entlastung – eine Premiere in der Geschichte des DAX. Die Bayer-Aktie hatte nach dem Abschluss der Monsanto-Transaktion um 40 Prozent an Wert eingebüßt. An der Börse war Bayer, einst Deutschlands wertvollstes DAX-Unternehmen, mit 57 Milliarden Euro nur noch etwa so viel wert, wie Bayer als Kaufpreis für Monsanto bezahlt hatte. Zahlreiche Großaktionäre hatten daher bereits im Vorfeld angekündigt, den Vorstand und teilweise auch den Aufsichtsrat nicht entlasten zu wollen.
Bayer AG
- Dreibund (ab 1904) -
BASF SE
Die Interessen-Gemeinschaft wurde 1904 gegründet von
1. Agfa (Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation Berlin)
2. BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik Ludwigshafen)
3. Bayer (Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. Elberfeld)
Daher wurde sie auch Dreibund genannt. Die I.G. beschränkte sich zunächst auf Erfahrungsaustausch und Verzicht auf Konkurrenz durch gemeinsame Produkte. Vorbild dazu waren Trusts – Unternehmenszusammenschlüsse in den USA, z.B. Standard Oil. Trusts waren Zentralaktiengesellschaften, entstanden durch die Vereinigung mehrerer Aktiengesellschaften, die formell ihre Existenz behielten, tatsächlich jede Selbständigkeit verloren. Die Ausschaltung des Konkurrenzkampfes erlaubte Gewinnmaximierung und einfacheres Durchsetzen eigener Interessen.
1. Agfa (Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation Berlin)
2. BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik Ludwigshafen)
3. Bayer (Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. Elberfeld)
Daher wurde sie auch Dreibund genannt. Die I.G. beschränkte sich zunächst auf Erfahrungsaustausch und Verzicht auf Konkurrenz durch gemeinsame Produkte. Vorbild dazu waren Trusts – Unternehmenszusammenschlüsse in den USA, z.B. Standard Oil. Trusts waren Zentralaktiengesellschaften, entstanden durch die Vereinigung mehrerer Aktiengesellschaften, die formell ihre Existenz behielten, tatsächlich jede Selbständigkeit verloren. Die Ausschaltung des Konkurrenzkampfes erlaubte Gewinnmaximierung und einfacheres Durchsetzen eigener Interessen.
Bayer AG
- war Teil der -
I.G. Farben
Nach der Stabilisierung der Weltwirtschaft Mitte der 1920er Jahre wird klar, dass die deutsche Farbstoffindustrie ihre alte Stellung auf dem Weltmarkt nicht wiedergewinnen kann. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und neue Märkte zu gewinnen, entschließen sich sechs deutsche Unternehmen 1925 zum Zusammenschluss in der Interessengemeinschaft Farbenindustrie AG, oder kurz: I.G. Farben. Genau wie die anderen Firmen überträgt Bayer sein Vermögen auf die I.G. Farben und wird als eigenständiges Unternehmen im Handelsregister gelöscht.
Zur Betriebsgemeinschaft Niederrhein der I.G. gehört neben den Werken Leverkusen, Dormagen und Elberfeld auch das Werk Uerdingen. Leverkusen wird außerdem zum Standort der Verkaufsgemeinschaft Pharma der I.G. - mit dem Bayer-Kreuz als Markenzeichen.
Zur Betriebsgemeinschaft Niederrhein der I.G. gehört neben den Werken Leverkusen, Dormagen und Elberfeld auch das Werk Uerdingen. Leverkusen wird außerdem zum Standort der Verkaufsgemeinschaft Pharma der I.G. - mit dem Bayer-Kreuz als Markenzeichen.
Bayer AG
- Dreibund (ab 1904) -
Agfa
Die Interessen-Gemeinschaft wurde 1904 gegründet von
1. Agfa (Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation Berlin)
2. BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik Ludwigshafen)
3. Bayer (Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. Elberfeld)
Daher wurde sie auch Dreibund genannt. Die I.G. beschränkte sich zunächst auf Erfahrungsaustausch und Verzicht auf Konkurrenz durch gemeinsame Produkte. Vorbild dazu waren Trusts – Unternehmenszusammenschlüsse in den USA, z.B. Standard Oil. Trusts waren Zentralaktiengesellschaften, entstanden durch die Vereinigung mehrerer Aktiengesellschaften, die formell ihre Existenz behielten, tatsächlich jede Selbständigkeit verloren. Die Ausschaltung des Konkurrenzkampfes erlaubte Gewinnmaximierung und einfacheres Durchsetzen eigener Interessen.
1. Agfa (Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation Berlin)
2. BASF (Badische Anilin- und Sodafabrik Ludwigshafen)
3. Bayer (Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co. Elberfeld)
Daher wurde sie auch Dreibund genannt. Die I.G. beschränkte sich zunächst auf Erfahrungsaustausch und Verzicht auf Konkurrenz durch gemeinsame Produkte. Vorbild dazu waren Trusts – Unternehmenszusammenschlüsse in den USA, z.B. Standard Oil. Trusts waren Zentralaktiengesellschaften, entstanden durch die Vereinigung mehrerer Aktiengesellschaften, die formell ihre Existenz behielten, tatsächlich jede Selbständigkeit verloren. Die Ausschaltung des Konkurrenzkampfes erlaubte Gewinnmaximierung und einfacheres Durchsetzen eigener Interessen.
WiKipedia [* muss spezifiziert werden *]
Bayer AG
- 1956-1964 Vorstandsvorsitzender -
Fritz ter Meer
Fritz ter Meer stammte aus einer Chemiker-Familie, die eng mit Bayer verbunden war. Ab 1925 war er Vorstandsmitglied der I.G. Farben und leitete dort die wichtige Sparte II (u.a. Kautschuk und Pharma).
Fritz ter Meer stammte aus einer Chemiker-Familie, die eng mit Bayer verbunden war. Ab 1925 war er Vorstandsmitglied der I.G. Farben und leitete dort die wichtige Sparte II (u.a. Kautschuk und Pharma).
Bayer AG
- Gründer -
Friedrich Bayer
Friedrich Bayer gründete das Unternehmen 1863 zusammen mit Johann Friedrich Weskott, indem sie die Generalpartnerschaft Friedr. Bayer et comp. ins Leben riefen.
Bayer AG
- Generaldirektor, Vorstandsvorsitzender -
Carl Duisberg
Im Jahr 1888 wurde Duisberg Prokurist und Leiter der wissenschaftlichen Versuche bei Bayer. Zum zehn Jahre älteren Bayer-Geschäftsführer Friedrich Bayer, ebenfalls studierter Chemiker, entwickelte er eine enge Freundschaft. Duisberg hatte maßgeblichen Anteil an dem Entwurf und der Realisierung des Umzugs der Firma nach Leverkusen. Er wurde 1900 zum Direktor und Vorstandsmitglied berufen; als Bayer 1911 aus dem Vorstand ausschied, wurde Duisberg 1912 zum Generaldirektor und Vorstandsvorsitzenden der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. ernannt. Angeregt durch Reisen in die USA, bei denen er das Modell des Zusammenschlusses von Aktiengesellschaften zu einem Trust wie z. B. bei Standard Oil als höchst profitabel kennenlernte, verfasste er 1904 die Denkschrift über die Vereinigung der deutschen Farbenfabriken. Als treibende Kraft und geistiger Vater gehörte er somit 1916 zu den Gründern der Interessengemeinschaft Farben.
Bayer AG
- Sohn des Firmengründers und Firmenchef -
Friedrich Bayer (junior)
Friedrich Bayer junior (1851–1920) war der Sohn des Gründers und leitete den Ausbau des Werks Leverkusen, das später zum Hauptsitz der Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. wurde.
Bayer AG
- Hauptsponsor 2024 -
Münchner Sicherheitskonferenz
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Bayer AG
- Mitglied -
Bitkom
Noch keine Information vorhanden.
Bayer AG
- beherrscht -
Bayer CropScience AG
Noch keine Information vorhanden.
Bayer AG
- Mitglied -
Digitaleurope
Noch keine Information vorhanden.
Bayer AG
-
Alliance for a Green Revolution in Africa
Noch keine Information vorhanden.
Bayer AG
- Mitglied des Aufsichtsrats -
Hans-Olaf Henkel
Noch keine Information vorhanden.
Bayer AG
- Gründer -
Friedrich Weskott
Friedrich Weskott ist zusammen mit Friedrich Bayer Mitbegründer des heutigen Bayer-Konzerns und Pionier der Teerfarben.
Die Freundschaft mit Friedrich Bayer führt 1863 zur gemeinsamen Firmengründung, die unter dem Namen „Friedr. Bayer et comp.“ ins Handelsregister eingetragen wird.
In der schnell wachsenden „Compagnie“ – bereits 1867 zählt man 50 Arbeitnehmer – übernimmt Weskott vor allem die technische Leitung, während Bayer die kaufmännische Führung inne hat.
Bereits vor der eigentlichen Unternehmensgründung sind beide Kooperationspartner an der Herstellung und Erprobung der neuen synthetischen Farbstoffe beteiligt. Anilin und wenig später Fuchsin sollen schließlich die althergebrachten Naturfarbstoffe, wie sie auf dem Weskottschen Gelände hergestellt werden, an Strahlkraft und Reinheit übertreffen und diese bald vollständig vom Markt verdrängen. Mit diesen beginnt die Geschichte des wirtschaftlichen Erfolges des Bayer-Konzerns.
Die Freundschaft mit Friedrich Bayer führt 1863 zur gemeinsamen Firmengründung, die unter dem Namen „Friedr. Bayer et comp.“ ins Handelsregister eingetragen wird.
In der schnell wachsenden „Compagnie“ – bereits 1867 zählt man 50 Arbeitnehmer – übernimmt Weskott vor allem die technische Leitung, während Bayer die kaufmännische Führung inne hat.
Bereits vor der eigentlichen Unternehmensgründung sind beide Kooperationspartner an der Herstellung und Erprobung der neuen synthetischen Farbstoffe beteiligt. Anilin und wenig später Fuchsin sollen schließlich die althergebrachten Naturfarbstoffe, wie sie auf dem Weskottschen Gelände hergestellt werden, an Strahlkraft und Reinheit übertreffen und diese bald vollständig vom Markt verdrängen. Mit diesen beginnt die Geschichte des wirtschaftlichen Erfolges des Bayer-Konzerns.
Bayer AG
- Lobbyarbeit -
Max Müller
Im Mai 2020 wechselte Müller zum Chemie- und Pharmagiganten Bayer AG. Dort übernahm er die Leitung des gesamten Bereichs Public Affairs (Lobbyarbeit) für Deutschland und die Europäische Union.