Klöckner & Co
| Institution ist aktiv | |
| Rechtsform | Europäische Gesellschaft (SE) |
| Gründer | Peter Klöckner, Florian Klöckner |
| Gründungsdatum | 1906 |
| Sitz | Duisburg |
| Webseite | https://www.kloeckner.com |
| Wikipedia-Link | https://de.wikipedia.org/wiki/Klöckner_&_Co |
Verbindungen
Klöckner & Co
- übernimmt 1988 -
Deutsche Bank
Die Deutsche Bank AG wird 1988 alleiniger Gesellschafter von Klöckner & Co. Das Unternehmen wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Christian-Peter Henle scheidet aus der Unternehmensführung aus.
Aufgrund eines missglückten Rohöl-Termingeschäfts Ende der 1980er Jahre geriet das Unternehmen in eine existenzielle Krise. Diese verringerte die Kapitalbasis des Unternehmens um 600 Mio. Deutsche Mark drastisch. Peter Henle, der für diesen Geschäftsbereich verantwortlich war, zog die Konsequenz und schied aus der Geschäftsführung aus.
Die Deutsche Bank, die zur Deckung der Verluste 400 Mio. Deutsche Mark bereitstellte, übernahm das Unternehmen und wandelte es in eine Aktiengesellschaft um. Damit war Klöckner & Co fortan nicht mehr familiengeführt.
Die Deutsche Bank, die zur Deckung der Verluste 400 Mio. Deutsche Mark bereitstellte, übernahm das Unternehmen und wandelte es in eine Aktiengesellschaft um. Damit war Klöckner & Co fortan nicht mehr familiengeführt.
Klöckner & Co
-
Klöckner-Werke AG
Noch keine Information vorhanden.
Klöckner & Co
- Übernahme 1989 -
VIAG
1989 ging Klöckner & Co in den Besitz der VIAG über. Unter neuer Führung war Klöckner & Co in den 1990er-Jahren in Bereichen wie Stahl, PC-Produkte, Chemie, Textilien und mobile Bauten tätig und baute seine internationale Präsenz im Bereich Stahl aus.
Im Frühjahr 1997 gab Klöckner & Co die Entscheidung bekannt, sich künftig auf sein Kerngeschäft, den Stahl- und Metallhandel, zu konzentrieren. Während es den lagerhaltenden Stahlhandel in Europa weiter ausbaute, wurden nicht mehr zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten des Konzerns verkauft.
Im Frühjahr 1997 gab Klöckner & Co die Entscheidung bekannt, sich künftig auf sein Kerngeschäft, den Stahl- und Metallhandel, zu konzentrieren. Während es den lagerhaltenden Stahlhandel in Europa weiter ausbaute, wurden nicht mehr zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten des Konzerns verkauft.
Klöckner & Co
-
Günter Henle
Nach dem Tod von Peter Klöckners einzigem Sohn, Waldemar Peter Klöckner im Dezember 1936, wird die im Jahr 1931 gegründete Peter-Klöckner-Familienstiftung als Erbin des Klöckner-Unternehmensverbunds eingesetzt. Nachfolger wurde der Ehemann von Peter Klöckners Stieftochter Günter Henle, der von 1937 bis 1976 persönlich haftender Gesellschafter bei Klöckner & Co war.
Aufgrund eines missglückten Rohöl-Termingeschäfts Ende der 1980er Jahre geriet das Unternehmen in eine existenzielle Krise. Diese verringerte die Kapitalbasis des Unternehmens um 600 Mio. Deutsche Mark drastisch.
Peter Henle, der für diesen Geschäftsbereich verantwortlich war, zog die Konsequenz und schied aus der Geschäftsführung aus.
Peter Henle, der für diesen Geschäftsbereich verantwortlich war, zog die Konsequenz und schied aus der Geschäftsführung aus.
Anfang 1937 wechselte Günter Henle in die Industrie:
Bei der zu Klöckner & Co gehörenden Berliner Eisenhandelsfirma absolvierte er eine neunmonatige kaufmännische Ausbildung, begleitet von Abendkursen zur Eisenhüttenkunde an der Technischen Hochschule Berlin. Im Herbst des Jahres wurde er in den Vorstand der Klöckner-Werke AG und als geschäftsführender Teilhaber in das Handelshaus Klöckner & Co aufgenommen.
Nach dem Tod Peter Klöckners 1940 leitete er als Vertreter der Familie und persönlich haftender Gesellschafter das Handelshaus Klöckner & Co. Die Firma ging zu wesentlichen Teilen an die Peter Klöckner-Familienstiftung und Günter Henle übernahm bis 1941 die restlichen Anteile.
Von Gauleiter Josef Terboven wurde er Mitte 1942 zum Rückzug von sämtlichen Positionen gezwungen, u. a. aus dem Vorstand der Klöckner Werke AG. Nach mehrmonatigen Verhandlungen mit maßgebenden Stellen unter Federführung von Staatsrat Karl Jarres, Vorstandsvorsitzender der Familienstiftung, konnte erreicht werden, dass er zumindest an die Spitze der Handelsfirma Klöckner & Co in Duisburg zurückkehrte.
Bei der zu Klöckner & Co gehörenden Berliner Eisenhandelsfirma absolvierte er eine neunmonatige kaufmännische Ausbildung, begleitet von Abendkursen zur Eisenhüttenkunde an der Technischen Hochschule Berlin. Im Herbst des Jahres wurde er in den Vorstand der Klöckner-Werke AG und als geschäftsführender Teilhaber in das Handelshaus Klöckner & Co aufgenommen.
Nach dem Tod Peter Klöckners 1940 leitete er als Vertreter der Familie und persönlich haftender Gesellschafter das Handelshaus Klöckner & Co. Die Firma ging zu wesentlichen Teilen an die Peter Klöckner-Familienstiftung und Günter Henle übernahm bis 1941 die restlichen Anteile.
Von Gauleiter Josef Terboven wurde er Mitte 1942 zum Rückzug von sämtlichen Positionen gezwungen, u. a. aus dem Vorstand der Klöckner Werke AG. Nach mehrmonatigen Verhandlungen mit maßgebenden Stellen unter Federführung von Staatsrat Karl Jarres, Vorstandsvorsitzender der Familienstiftung, konnte erreicht werden, dass er zumindest an die Spitze der Handelsfirma Klöckner & Co in Duisburg zurückkehrte.
WiKipedia [* muss spezifiziert werden *]
Klöckner & Co
- Gründer -
Peter Klöckner
Noch keine Information vorhanden.
Klöckner & Co
- erbt Anteile -
Peter Klöckner-Familienstiftung
Peter Klöckner starb am 5.10.1940 im Alter von 76 Jahren in Duisburg. Wie viele Familienunternehmer wollte er sein Lebenswerk erhalten und an kommende Generationen weitergeben. Nach dem Unfalltod seines Sohnes mündete die Nachfolgelösung in ein komplexes Konstrukt, in dessen Zentrum die „Peter Klöckner Familienstiftung“ stand, die fast alle Anteile an Klöckner & Co. sowie die Kontrolle über die Klöckner-Werke AG besaß.
Klöckner & Co
- Gründer -
Florian Klöckner
Noch keine Information vorhanden.