Axel Springer SE
| Institution ist aktiv | |
| Rechtsform | Societas Europaea |
| Gründer | Axel und Heinrich Springer |
| Gründungsdatum | 1946 |
| Sitz | Berlin |
| Webseite | https://www.axelspringer.com |
Verbindungen
Axel Springer SE
- Anteile / Aktienmehrheit -
KKR & Co. Inc.
Am 12. Juni 2019 kündigte KKR ein freiwilliges Übernahmeangebot der Axel Springer SE an, die das Unternehmen mit 6,8 Milliarden Euro bewertete. Im Jahr 2020 kaufte KKR die Mehrheit am Axel Springer Verlag und erhielt die Bewilligung, die Aktie von der Börse zu nehmen (→ Delisting). KKR bildete ein Konsortium mit Friede Springer und Mathias Döpfner. Der Bestand der Welt-Gruppe war laut den Angebotsunterlagen an das Erreichen wirtschaftlicher Ziele geknüpft, was zu Spekulationen über Kosteneinsparungen und Stellenabbau führte. Zum Axel Springer Verlag gehören neben der Welt unter anderem die Bild-Zeitung, Bild.de, Bild am Sonntag, Sport Bild, N24 Doku, Business Insider und Travelbook.
Im September 2024 gab die Axel Springer SE die Entscheidung bekannt, die Unternehmensstruktur aufzuspalten in ein familiengeführtes Medienunternehmen einerseits und das „Classifieds“-Geschäft (Kleinanzeigen) andererseits.
Das künftige Medienunternehmen (bestehend aus der Bild-Gruppe, Business Insider, Politico, Welt-Gruppe, idealo, Bonial, Morning Brew, Dyn Media, Emarketer sowie dem Joint Venture Ringier Axel Springer Polen) soll zu 98 % im Besitz von Friede Springer und Mathias Döpfner sein, die restlichen Anteile behält Axel Sven Springer, ein Enkel des Firmengründers.
Das „Classifieds“-Geschäft (The Stepstone Group, AVIV, finanzen.net, Awin) soll zu eigenständigen Gemeinschaftsunternehmen werden, in denen KKR und CPP Investments die Mehrheitsaktionäre, die Axel Springer SE Co-Minderheitsaktionärin und die Enkelkinder von Axel Springer beteiligt sind.
Das künftige Medienunternehmen (bestehend aus der Bild-Gruppe, Business Insider, Politico, Welt-Gruppe, idealo, Bonial, Morning Brew, Dyn Media, Emarketer sowie dem Joint Venture Ringier Axel Springer Polen) soll zu 98 % im Besitz von Friede Springer und Mathias Döpfner sein, die restlichen Anteile behält Axel Sven Springer, ein Enkel des Firmengründers.
Das „Classifieds“-Geschäft (The Stepstone Group, AVIV, finanzen.net, Awin) soll zu eigenständigen Gemeinschaftsunternehmen werden, in denen KKR und CPP Investments die Mehrheitsaktionäre, die Axel Springer SE Co-Minderheitsaktionärin und die Enkelkinder von Axel Springer beteiligt sind.
Seit 2020 ist die Axel Springer SE mehrheitlich in der Hand der Beteiligungsgesellschaft KKR.
WiKipedia [* muss spezifiziert werden *]
Axel Springer SE
-
B.Z. Ullstein GmbH
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Axel Springer SE
-
Axel Spinger Digital GmbH
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Axel Springer SE
-
Axel Spinger All Media GmbH
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Axel Springer SE
-
Axel Spinger Kundenservice GmbH
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Axel Springer SE
-
Axel Spinger Audio GmbH
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Axel Springer SE
-
Axel Spinger Auto-Verlag GmbH
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Axel Springer SE
-
Sport Bild
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Axel Springer SE
- gehört zu -
Die Welt
Die Welt war eine Gründung der britischen Militärregierung und erschien zum ersten Mal am 2. April 1946 zum Preis von 20 Pfennig. Das Konzept der Zeitung war, Fakten scharf von Kommentaren zu trennen, in den Leitartikeln kamen gegensätzliche Standpunkte zur Sprache. Unter dem seit Frühjahr 1946 amtierenden Chefredakteur, dem SPD-Mitglied und ehemaligen Insassen des KZs Bergen-Belsen Rudolf Küstermeier, kollidierte das Blatt mehrmals mit den britischen Besatzungsbehörden, die die Welt als PR-Organ nutzen wollten.
1952 wurde "Die Welt" für zwei Millionen DM an Axel Springer verkauft.
1952 wurde "Die Welt" für zwei Millionen DM an Axel Springer verkauft.
Axel Springer SE
-
BILD GmbH & Co. KG
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Axel Springer SE
- Mitglied des Aufsichtsrats (2018-2020) -
Alex Karp
Von April 2018 bis 2020 war Alex Karp Mitglied des Aufsichtsrats der Axel Springer SE.
Axel Springer SE
- Vorstandsvorsitzender -
Mathias Döpfner
Mathias Döpfner ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE.
Axel Springer SE
- gehört zu -
Stepstone
Stepstone ist eine Marke der Axel Springer SE
WiKipedia [* muss spezifiziert werden *]
Axel Springer SE
- besitzt -
Politico
2021 erwarb Axel Springer das Zeitungsunternehmen Politico LLC.
WiKipedia [* muss spezifiziert werden *]
Axel Springer SE
- besitzt 97% -
Business Insider
Am 29. September 2015 hat die Axel Springer SE mitgeteilt, dass sie weitere 88 % der Anteile an Business Insider Inc. für rund 306 Millionen Euro übernommen hat. Nach diesem Kauf ist Axel Springer SE damit im Besitz von ungefähr 97 % der Unternehmensanteile, Miteigentümer Jeff Bezos mit seinem Unternehmen Bezos Expeditions hält die verbleibenden Anteile.
Axel Springer SE
- besitzt 74,9% -
Idealo
Im Juli 2006 übernahm die Axel Springer AG 74,9 % der Idealo Internet GmbH.
Axel Springer SE
- Tochtergesellschaft -
Aviv Group
"AVIV ist eines der weltweit größten digitalen Immobilientechnologieunternehmen mit Sitz in Berlin. AVIV ist eine Tochtergesellschaft von Axel Springer."
Axel Springer SE
- Tochtergesellschaft -
bonial
Selbstdarstellung auf bonial.com:
"Bonial bietet als Teil der Axel Springer SE seit mehr als 16 Jahren individuelle Marketinglösungen für 1.500 namenhafte Einzelhändler an. Wir begeistern jeden Monat mehr als 13.8 Millionen Nutzer auf kaufDa und MeinProspekt und sind Marktführer der digitalen Angebotskommunikation."
"Bonial bietet als Teil der Axel Springer SE seit mehr als 16 Jahren individuelle Marketinglösungen für 1.500 namenhafte Einzelhändler an. Wir begeistern jeden Monat mehr als 13.8 Millionen Nutzer auf kaufDa und MeinProspekt und sind Marktführer der digitalen Angebotskommunikation."
Axel Springer SE
- besitzt 52,5% -
Awin
Seit 2007 gehörte Awin zu 52,5 % der Axel Springer SE und zu 47,5 % der Schweizer Swisscom (Schweiz) AG.
Axel Springer SE
-
Medienkonzerne Deutschland
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Axel Springer SE
-
Welt [Fernsehsender]
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Axel Springer SE
- Gründer -
Axel Springer
Im Jahr 1946 gründeten Axel Springer und sein Vater, der Verleger Hinrich Springer, den Axel Springer Verlag (ASV) in Hamburg als eine GmbH. Erste Publikationen waren die Hör Zu! und die Nordwestdeutschen Hefte. In den nächsten Jahren folgten Bild und das Hamburger Abendblatt. Im Jahre 1953 erwarb Springer die Zeitung Die Welt, aus der die Welt am Sonntag und Das neue Blatt entstanden. Springer weitete 1959 seine Beteiligung am Ullstein Verlag, der in Berlin die Blätter B.Z. und Berliner Morgenpost herausgab, zur Aktienmehrheit aus.
Axel Springer SE
- Tochterunternehmen -
Ringier Axel Springer Polska
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Axel Springer SE
- kauft 2007 -
Jean Frey AG
Per Anfang 2007 wurde die Jean Frey AG an die Axel Springer AG verkauft und in der Folge in Ringier Axel Springer Schweiz umbenannt.
Axel Springer SE
- Ehem. Tochtergesellschaft (50% Anteile) -
Ringier Axel Springer Schweiz
Am 28. November 2023 erfolgte das grüne Licht der Wettbewerbskommission zur Übernahme der Axel-Springer-Anteile durch die Ringier zu 100 Prozent. Im Zuge dieser Transaktion wurden die bisherigen Medientitel von Ringier Medien Schweiz und Blick unter dem Dach von Ringier Medien Schweiz vereint.
Axel Springer SE
- erbt -
Friede Springer
Nach Springers Tod 1985 erbte Friede Springer, wie auch Kinder und Enkel aus Springers früheren Ehen, Anteile des Erblassers an dem Verlagshaus Axel Springer. Dem Verleger gehörten zu diesem Zeitpunkt noch 26,1 Prozent, der Rest lag bei dem bayerischen Filmhändler Leo Kirch, der Familie Burda und diversen Kleinaktionären.
Unter ihrer Leitung kauften die Springer-Erben 1988 die 26 Prozent Anteile der Burda-Brüder für rund 500 Millionen DM zurück. Burda hatte für 24,9 Prozent Anteile fünf Jahre zuvor die Hälfte gezahlt. Nachdem in der Folge Springers Kinder und Enkel aufbegehrten, zahlte sie die Familienmitglieder aus und übernahm so deren Anteile. Im Jahr 2002 setzte Friede Springer Mathias Döpfner als neuen Vorstandsvorsitzenden ein. Er führte den Springer-Konzern aus der Krise und aus der engen Verflechtung mit Leo Kirch.
Unter ihrer Leitung kauften die Springer-Erben 1988 die 26 Prozent Anteile der Burda-Brüder für rund 500 Millionen DM zurück. Burda hatte für 24,9 Prozent Anteile fünf Jahre zuvor die Hälfte gezahlt. Nachdem in der Folge Springers Kinder und Enkel aufbegehrten, zahlte sie die Familienmitglieder aus und übernahm so deren Anteile. Im Jahr 2002 setzte Friede Springer Mathias Döpfner als neuen Vorstandsvorsitzenden ein. Er führte den Springer-Konzern aus der Krise und aus der engen Verflechtung mit Leo Kirch.