Zum Thema

Horst Schumann

Geburtsdatum 1.5.1906
Geburtsort Halle an der Saale
Sterbedatum 5.5.1983
Sterbeort Frankfurt am Main
Wikipedia-Link https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Schumann

Verbindungen

Horst Schumann - stellvertretender Gauobmann - Nationalsozialistischer Deutscher Ärztebund
Noch keine Information vorhanden.
Horst Schumann - Gutachter für E.G.G. Halle - Erbgesundheitsgerichte
In seiner Funktion als Gutachter des Erbgesundheitsgerichtes Halle wirkte Schumann an Zwangssterilisierungen aufgrund des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 14. Juli 1933 mit.
Horst Schumann - baut Anstalt auf - Tötungsanstalt Grafeneck
Schumanns erster Auftrag war der Aufbau der ersten in Württemberg gelegenen Tötungsanstalt Grafeneck für Geisteskranke und Behinderte.

Am 18. Januar 1940 traf der erste Transport von 25 Männern aus der Heil- und Pflegeanstalt Eglfing-Haar bei München in Grafeneck ein, wo sie in der Gaskammer ermordet wurden. Bis zur Versetzung Schumanns in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein Ende Mai oder Anfang Juni 1940 wurden in Grafeneck unter seiner Leitung 1.239 Patienten durch Kohlenmonoxidgas umgebracht.
Horst Schumann - Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein
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Horst Schumann - führt Seletionen durch - Aktion 14f13
Kurz vor der offiziellen Einstellung der Aktion T4 wurde Schumann als Gutachter für eine Ärztekommission bestellt, die unter dem Decknamen „14f13“ oder „Aktion 14f13“ mit der Selektion von arbeitsunfähigen oder als unheilbar krank geltenden Häftlingen in den Konzentrationslagern beauftragt wurde. So kam er am 28. Juli 1941 zum ersten Mal nach Auschwitz. Hier selektierte er 575 Häftlinge, die in die NS-Tötungsanstalt Sonnenstein zur Vergasung gebracht wurden. Weitere Selektionen führte er in den KZs Buchenwald, Dachau, Flossenbürg, Groß-Rosen, Mauthausen, Neuengamme und Niederhagen durch.
Horst Schumann - Menschenversuche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern
Schumann ist im KZ Auschwitz bei Menschenversuchen zur Sterilisierung durch Röntgenstrahlen beteiligt:

Von der Kanzlei des Führers erhielt Schumann, der auch mit Gerhard Buhtz zusammenarbeitete, im Herbst 1942 den Auftrag, die Wirksamkeit von Sterilisierungen mittels Röntgenstrahlen an Häftlingen des KZ Auschwitz zu erproben. Es ging dabei um die Suche einer effizienten Methode, die Fortpflanzung von Erbkranken und rassisch unerwünschten Menschen durch Unfruchtbarmachung zu verhindern.
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