Willi Schatz stand während des 1. Auschwitzprozesses wegen seiner Taten in den Lagern vor dem Schwurgericht in Frankfurt am Main. Ihm wurde vorgeworfen, in Auschwitz Gefangene selektiert zu haben. Da dies letztlich nicht zweifelsfrei bewiesen werden konnte, wurde er am 20. August 1965 freigesprochen.
Durch Vergleich von Fotos des Auschwitz-Albums mit einer Fotoserie des so genannten Höcker-Albums, das Ende 2006 dem United States Holocaust Memorial Museum übergeben wurde, konnte Schatz als selektierender Arzt auf der Rampe von Auschwitz-Birkenau identifiziert werden.