Im März 1998 gab Bertelsmann bekannt, Random House übernehmen zu wollen.
Die Übernahme erregte Aufsehen in den Vereinigten Staaten und wurde teilweise als Bedrohung empfunden, da Bertelsmann einen „wichtigen Teil der amerikanischen Kultur“ erworben habe. Zu diesem Zeitpunkt erzielte Random House 870 Millionen US-Dollar Umsatz jährlich und war gemessen daran der zweitgrößte Verlag des Landes. Die Akquisition selbst leitete Thomas Middelhoff ein, der später Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann wurde. Unter seiner Ägide fand eine Zusammenführung von Random House mit dem US-Verlag Bantam Doubleday Dell statt, an dem sich der Konzern bereits 1980 beteiligt hatte. Außerdem änderte 2001 die deutsche Verlagsgruppe Bertelsmann ihren Namen in Verlagsgruppe Random House, Random House wurde somit zur weltweiten Dachmarke für alle Verlage.