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Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew

Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew ist ein russisch-zypriotischer Unternehmer, Sportsponsor und seit 2011 Besitzer des französischen Fußball-Erstligisten AS Monaco. Die Zeitschrift Forbes rechnet ihn mit einem Privatvermögen von rund 6,8 Milliarden US-Dollar (2019) zu den reichsten Menschen der Erde.
Rybolowlew macht seit 2015 durch seine Rolle als angebliches Opfer eines Kunsthandelbetrugs, der Affaire Yves Bouvier, durch den Schweizer Kunsthändler Yves Bouvier Schlagzeilen.
Geburtsdatum 22.11.1966
Geburtsort Perm
Wikipedia-Link https://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Jewgenjewitsch_Rybolowlew

Verbindungen

Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew - klagt gegen - Sotheby’s
Im Jahr 2018 warf Rybolowlew dem New Yorker Auktionshaus Sotheby’s vor, „in geheimer Absprache mit Yves Bouvier die Preise hochgetrieben zu haben.“ Ein Drittel der von Bouvier erworbenen und an Rybolowlew weiterverkauften Objekte wurden durch Vermittlung von Sotheby’s realisiert.

Im Oktober 2018 verklagte Rybolowlew Sotheby’s wegen Betrug und Vertragsbruch auf 380 Millionen US-Dollar Schadensersatz.
Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew - Anteilseigner - Bank of Cyprus
2010 erwarb Rybolowlew über sein Finanzvehikel Odella Resources Ltd., dessen Hauptsitz sich auf der britischen Offshore-Steueroase der Jungferninseln befand, 9,7 % der Anteile der größten Bank Zyperns, der Bank of Cyprus, die an der Börse in Nikosia gehandelt wurde. 2012 wurde sein Anteil mit 5,01 % angegeben.

Im Jahr darauf kollabierte Zyperns Bankensystem, was Rybolowlew’s Anteil an der Bank vernichtete und ihm laut seines Anwalts einen Verlust von rund 600 Millionen US-Dollar verursachte. Laut Website der Bank of Cyprus wird Rybolowlew seit 2013 nicht mehr als Anteilshaber geführt.
Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew - Uralkali
Im Jahre 1992 wurde Sojuskali privatisiert und dabei der Betriebsteil Silwinit als englisch OJSC Silvinit abgespalten. Die Privatisierung bildete ab 1991 die Basis des finanziellen Aufstiegs von Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew.
Unmittelbar nach dem Ende des Kommunismus baute Rybolowlew den Düngemittelhersteller Uralkali auf. Sein finanzieller Aufstieg erfuhr jedoch 1996 eine Unterbrechung, als der als „Kali-König“ (Potash King) bezeichnete Rybolowlew als angeblicher Auftraggeber des Mordes an einem Konkurrenten für ein knappes Jahr im Gefängnis saß, bis er letztendlich wegen Mangel an Beweisen freigesprochen wurde, nachdem ein Zeuge seine Aussage widerrufen hatte. Rybolowlew verließ daraufhin Russland und lebt seitdem wechselnd in New York City, Monaco und Cologny am Genfersee.

Sein Aktienpaket bei Uralkali verkaufte er im Jahr 2010 für über 5 Mrd. US-Dollar an Suleiman Kerimow, Alexander Nesis und Filaret Galtschew.
Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew - kauft Kunstwerke von / reicht 2015 Klage ein gegen - Yves Bouvier
Rybolowlew soll mit Unterstützung des Kunstberaters Yves Bouvier Kunst im Wert von zwei Milliarden SFR erworben haben, darunter das Bild Nu sur coussin bleu von Amedeo Modigliani für 118 Millionen US-Dollar, das Gemälde Salvator mundi von Leonardo da Vinci für 127,5 Millionen US-Dollar sowie weitere Kunstwerke von Picasso, Gauguin, Rothko, Matisse und Rodin.

2015 wurde Bouvier, der auch Zollfreilager für Kunst in Singapur betreibt, in Monaco auf Grund einer Anzeige Rybolowlews wegen Betrugs kurzzeitig festgenommen.

Rybolowlew einigte sich im Dezember 2023 mit Bouvier außergerichtlich.
Rybolovlev kaufte von Bouvier von 2003 bis ins Jahr 2015 insgesamt 38 Werke von grossen Meistern für rund 2 Milliarden Dollar. Eine Milliarde Dollar zu viel – laut Rybolovlev. Er reichte gegen Bouvier im Jahr 2015 Klage in Genf ein.
Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew - kauft das Gemälde 2013 für 127,5 Millionen von Bouvier - Salvator mundi
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Dmitri Jewgenjewitsch Rybolowlew - Epstein und Kunsthandel
Jeffrey Epstein schrieb am 30.05.2019 an Michael Wolff:
Ist es Zufall, dass der Russe (Dmitri Rybolowlew), der das Haus in Palm Beach (von Donald Trump) gekauft hat und angeblich alles weiß, derselbe ist, der letztes Jahr ein Gemälde für 450 Millionen Dollar an MBS (Muhammed bin Salman) verkauft hat? Das Gemälde war doch nur 1,5 Millionen wert!
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